Reformpädagogik – lernen, erfahren, handeln

Dem Begriff Reformpädagogik werden verschiedene Ansätze zur Reform von Schule, Unterricht und allgemeiner Erziehung zugerechnet.

Die Reformpädagogik hat eine lange sehr differenzierte Geschichte. In einem Punkt sind die unterschiedlichen Definitionen, Formen und Richtungen jedoch einig. Und zwar geht es um eine Pädagogik vom Kinde her vertreten. Das Kind im Zentrum und seine einzigartige Individualität sind in der Reformpädagogik wichtige Grundsätze.

Selbständigkeit, Lernen durch Handeln und Selbstbestimmung sind Leitsätze reformpädagogischer Erziehungsstile. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird im Speziellem darüber diskutiert, wie Schüler individueller und vor allem leichter lernen können.

Die Reformpädagogik und ihre verschiedenen Ausprägungen gründen in der Regel auf ähnlichen Prinzipien: Eigenständigkeit, freies Gespräch, praktische Tätigkeiten und Lernen durch selbständiges Handeln, Umgebungsvorbereitung, Experimentieren, Selbstreflexion,...

Innerhalb der Reformpädagogik gibt es ein Vielzahl von Richtungen wie z.b:

  • Montessori Pädagogik
  • Waldpädagogik
  • Reggiopädagogik
  • Waldorfpädagogik
  • Erlebnispädagogik
  • Daseinspädagogik
  • Uvm,...

Bekannte Reformpädagogen waren und sind:

  • Jean Jacques Rousseau
  • Friedrich Nietzsche
  • Kurt Hahn
  • Loris Malaguzzi
  • Maria Montessori
  • Rebecca und Mauricio Wild
  • Doris Baumann Rudlof
  • Rudolf Steiner